Reichersbeuern, 1. August 2026 – Ein Jubiläum im Zeichen von Glaube, Heimat und gelebter Tradition: Der Bund der Bayerischen Gebirgsschützen feierte am gestrigen Samstag sein 75-jähriges Bestehen mit einem feierlichen Festakt in Reichersbeuern. Zahlreiche Abordnungen aus allen fünf Gauen (Inn-Chiemgau, Isargau, Loisachgau, Mangfall-Leitzachgau und Werdenfels) sowie prominente Gäste aus Politik und Gesellschaft erwiesen den Schützen in voller Montur die Ehre.
Ein Festprogramm voller Tradition und Würde
Der Festtag begann am späten Nachmittag mit dem Eintreffen der Ehrengäste und Fahnenabordnungen. Trotz wechselhaften Sommereinflüssen bot sich den Besuchern ein beeindruckendes Bild bayerischer Heimatverbundenheit.
Der Ablauf des Festabends im Überblick:
- Gottesdienst & Besinnung: Den Auftakt bildete ein feierlicher Gottesdienst, der den geistlichen Grundpfeiler der Gebirgsschützen unterstrich.
- Serenade und Totenehrung: Im Anschluss gedachten die Anwesenden bei einer stimmungsvollen Serenade den verstorbenen Kameraden.
- Festabend & Empfang: Beim anschließenden Festabend im Bierzelt standen das gesellige Miteinander sowie die Festansprachen im Mittelpunkt, gekrönt vom offiziellen Empfang der Bayerischen Staatsregierung.
Würdigung durch die Bayerische Staatsregierung
Sowohl in den Ansprachen als auch in den sozialen Medien (u. a. auf dem Instagram-Kanal @bayern.de) wurde die tragende Rolle der Gebirgsschützen für das kulturelle Erbe Freistaats betont.
Staatsminister Dr. Florian Herrmann fand treffende Worte für das Engagement der Schützenkompanien:
„Die Gebirgsschützen stehen für Heimat, Glaube und Freiheit. Sie sind der Inbegriff Bayerns. Wer die Montur anzieht, trägt Heimatverbundenheit nach außen und im Herzen. Ob bei großen Staatsbesuchen mit der Ehrenkompanie oder durch ihr Engagement vor Ort: Sie bewahren Brauchtum, Dialekt und Tradition und leben das Ehrenamt.“
Auch Ministerpräsident Dr. Markus Söder würdigte den Bund der Bayerischen Gebirgsschützen anlässlich des Jubiläums für seinen unermüdlichen Einsatz um das bayerische Brauchtum.
Hintergrund: 75 Jahre gelebte Geschichte
Die Wurzeln der Gebirgsschützen reichen zwar bis ins Mittelalter zur historischen „Landesdefension“ von 1492 zurück, die moderne organisatorische Zusammenfassung erfolgte jedoch im Jahr 1951 mit der Gründung des Landesbundes. Seit nunmehr 75 Jahren repräsentieren die Kompanien den Freistaat nicht nur bei repräsentativen Staatsanlässen, sondern tragen maßgeblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Gemeinden bei.
Das Jubiläum in Reichersbeuern hat eindrucksvoll gezeigt: Traditionsbewusstsein und Gemeinschaftsgeist sind in Bayern nach wie vor lebendig.
Schützenheil auf die nächsten 75 Jahre!
Quellen: GSK Raubling; Bayern.de; Bay. Staatsregierung

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