Gebirgssch├╝tzenkompanie Traunstein
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ÔÇ×Ihr seid das Salz der Erde“

Am vergangenen Sonntag (11.08.2019) nahmen wir mit 30 Sch├╝tzen, zwei Reitern und vielen Traunsteiner Vereinen an den Feierlichkeiten zu 400 Jahren Saline teil. Um 09:45 Uhr begannen, bei strahlendem Sonnenschein vor der Salinen Kapelle ÔÇ×St. Rupert und Maximilian“ die Feldmesse. Stadtpfarrer Georg Lindl sagte Traunstein sei ohne Salz nicht vorstellbar. Wie wichtig das Salz einst in Traunstein war, zeige die Tatsache, dass es in unsere Sprache eingegangen sei, aber auch ein Leben ohne Gott sei nicht vorstellbar. In seiner Predigt erinnerte Lindl an die Worte Jesu: ÔÇ×Ihr seid das Salz der Erde" Bereits eine kleine Prise verleihe W├╝rze. Es gehe um Zusammenhalt gegen ein zerbrechen der Gesellschaft, wie man es leider in letzter Zeit immer mehr sp├╝re. Wo Einzelinteressen ├╝ber das Gemeinwohl gestellt w├╝rden, brauche es M├Ąnner und Frauen, die sich ihrer Sozialen- und Gesellschaftlichen Verantwortung und Ihres Glaubens bewusst sein und daf├╝r einstehen, auch wenn sie daf├╝r anecken.
Nach dieser sehr einpr├Ągsamen Predigt setzte sich der Festzug, angef├╝hrt von der Stadtmusik, gegen 11:00 Uhr in Bewegung. ├ťber die Salinen- und Maxstra├če zum Maxplatz, wo bereits zahlreiche Zuschauer warteten. Am Maxplatz wurden die teilnehmenden Gruppen vorgestellt, bevor sie auf den Stadtplatz einzogen. Beim gemeinsamen Mittagessen im Brauerei-Ausschank Schnitzlbaumer liesen wir die Feierlichkeiten gem├╝tlich ausklingen.

Bericht: Benjamin Frehde
 

Fr├╝h ging┬┤s am vergangenen Sonntag f├╝r die Gebirgssch├╝tzen los.

Um 5.45 Uhr trafen sich rund 25 Sch├╝tzen, Marketenderinnen und Trommler zur Abfahrt, um der Einladung der GSK Murnau zum 26. Bataillonsfest zu folgen. Bei str├Âmendem Regen ging es mit dem Bus ├╝ber Autobahn und Landstra├če nach Murnau, mit zunehmend besserwerdendem Wetter kamen die Gebirgssch├╝tzen im trockenen Murnau an. Nach einem st├Ąrkenden Fr├╝hst├╝ck im Zelt startete gegen 9.00 Uhr der Kirchenzug durch die Historische Altstadt Murnaus hinauf zum Freiluftaltar. Nach den Gru├čworten, unter anderem von Landtagspr├Ąsidentin Ilse Aigner, die die Gebirgssch├╝tzen und ihre Arbeit als ÔÇ×Bekenntnis zu Heimat, Kindern und Tradition und als Gegenentwurf zu Selbstverliebtheit und Egoismus“ bezeichnete. Landeshauptmann Martin Haberfellner erg├Ąnze ÔÇ×die Gebirgssch├╝tzen, die fr├╝her die Grenzen sch├╝tzen sollten, stehen mittlerweile als Wahrer der Wurzeln und der christlich-katholischen Lebensform da“. Nach der Feldmesse ging der Festzug vorbei an s├Ąmtliche Murnauer Wahrzeichen, der Marktstra├če und auch dem Sch├╝tzenplatz in das Festzelt. Zusammen mit rund 1500 Gebirgssch├╝tzen und Marketenderinnen feierten nicht nur die Politprominenz sondern auch die Einheimischen im Festzelt. Ein besonderer Highlight am Festplatz war sicherlich das Wei├čbierkarussell, in dem nach dem st├Ąrkenden Mittagessen, zahlreiche G├Ąste feierten. Gegen 15 Uhr wurde dann der Weg Richtung Heimat angetreten.



Bericht: Benjamin Frehde

Regen, Blitz und Donner als Geburtstagsgru├č.

Mit ca. 60 Sch├╝tzen, Marketenderinnen und Musikanten r├╝ckte die Traunsteiner Kompanie am 22. Juni nach M├╝nchen aus, um in der " K├Ąfer-Alm" zusammen mit ├╝ber 300 weiteren G├Ąsten aus Politik - darunter Ministerpr├Ąsident Dr. Markus S├Âder -, Wirtschaft und Kultur den 70. Geburtstag unseres Ehrenoffiziers Dr. Peter Gauweiler zu feiern.
Nach dem Ehrenspalier f├╝r die ankommenden G├Ąste und einigen flotten M├Ąrschen des Musikzuges zwang ein einsetzendes und ├╝ber Stunden dauerndes Unwetter, alle weiteren Aktivit├Ąten f├╝r das Geburtstagskind in das Festlokal zu verlegen. Unter beengten Verh├Ąltnissen und nach erkl├Ąrenden Worten zur Gebirgssch├╝tzentradition schritt Peter Gauweiler zusammen mit Hauptmann Thomas G├Ątzschmann die Front der angetretenen Kompanie ab, bevor er das Geburtstagsgeschenk der Kompanie entgegennehmen durfte. Anschlie├čend griff er zum Taktstock des Musikzuges und dirigierte einen  schneidigen Geburtstagsmarsch. Zahlreiche G├Ąste verfolgen diesen Auftritt der Kompanie und sparten anschlie├čend nicht mit Beifall.
Damit war der offizielle Teil f├╝r die Kompanie beendet und es folgte eine hervorragende Verk├Âstigung, w├Ąhrend das Unwetter unver├Ąndert tobte. Dennoch gelang es zu sp├Ąterer Stunde, das von der Kompanie vorbereitete Johannisfeuer zu entfachen, das dann ├╝ber Stunden erfolgreich dem Regen trotzte.
Die Feierlaune der Festteilnehmer, die mit zahlreichen Reden Peter Gauweiler w├╝rdigten, schloss auch die Traunsteiner Kompanie ein und so verging der Abend beinahe wie im Flug, bevor zu fr├╝her Stunde des folgenden Sonntags die Heimreise angetreten wurde.
Unserem Ehrenoffizier Peter Gauweiler geb├╝hrt f├╝r diese Einladung unserer herzlichster Dank. Es war eine Veranstaltung, die wir sicher in dieser Form noch nicht erlebt hatten und an die wir uns lang erinnern werden.
Ad multos Annos, lieber Peter Gauweiler.

Bericht: Klaus Wild

o'zapft is

Mit einem Standkonzert der Traunsteiner Stadtmusik und der Musikkapelle Surberg-Lauter sowie einem Salut unserer Seits wurde am Traunsteiner Stadtplatz das Fr├╝hlingsfest er├Âffnet. Der anschlie├čende Festzug wurde vor dem Festplatz von den Goa├člschnalzer vom GTEV D’Gmiadlichen Hochbergler und den Surtaler B├Âllersch├╝tzen empfangen. Gegen 19:00 Uhr wurde dann im Zelt das erste Fass Festbier von Traunsteins Oberb├╝rgermeister angezapft.



Bericht: Benjamin Frehde

Die Maiandacht und die anschlie├čenden Monatsversammlung im Traunsteiner Br├Ąust├╝berl nutzten die Gebirgssch├╝tzen zur Preisverleihung der Kleinkaliber Meisterschaft 2019 und des Walter-Dandl-Ged├Ąchtnisschie├čens.
Bei dieser Gelegenheit wurden Klaus Wild mit der Bronzene Medaille am Blauenband vom Bund der Bayerischen Gebirgssch├╝tzen und Hans Sieglbauer mit der Goldenen Medaille der Kompanie geehrt.
Unsere Gratulation gilt unserem Schie├čmeister Stefan Damjanowitsch zum Gewinn der Walter-Dandl-Scheibe.



Bericht: Benjamin Frehde

Patronatstag mit Hindernissen.

Mit einem defekten Bus, der angeschoben und unterwegs ausgetauscht wurde, mit Schnee und K├Ąlte, aber wegen des Wetters ohne Musikzug - so begann die Ausr├╝ckung der Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen zum diesj├Ąhrigen Patronatstag am 05. Mai in Benediktbeuern.
In beeindruckender St├Ąrke von knapp 40 Sch├╝tzen und Marketenderinnen r├╝ckte die Kompanie in das eher m├Ą├čig warme Festzelt ein, nachdem entschieden worden war, sowohl auf den Kirchen- als auch auf den Festzug zu verzichten.Vor den Unbilden des Wetters gesch├╝tzt, vernahmen die anwesenden ├╝ber 4.000 Sch├╝tzen aus allen 47 Kompanien zun├Ąchst den leidenschaftlichen Appell des neuen Landeshauptmanns Martin Haberfellner, der in deutlichen Worten den Wert des Sch├╝tzenwesens f├╝r die gesamte Alpenregion hervorhob. In seinem Gru├čwort an die Tiroler, S├╝d- und Welschtiroler Freunde kam dies besonders zum Ausdruck. Starker Beifall war ihm daf├╝r sicher.
Nach der feierlichen Feldmesse, die in selten erlebter Stille und Andacht stattfand, lobte Ministerpr├Ąsident Dr. Markus S├Âder die Gebirgssch├╝tzen als "starkes St├╝ck Bayern" und dankte besonders f├╝r die immer bewunderten Auftritte der Gebirgssch├╝tzen bei offiziellen Anl├Ąssen der Bayerischen Staatsregierung. So traf S├Âder mit den passenden Worten das Gem├╝t der Gebirgssch├╝tzen und wurde daf├╝r mit gro├čem Beifall belohnt.
Beim anschlie├čenden Beisammensein r├╝ckte man witterungsbedingt eng zusammen und tauschte sich mit befreundeten Kameraden aus anderen Kompanien  bis zum fr├╝hen Nachmittag aus..
Unter den Sch├╝tzen herrschte Einigkeit dar├╝ber, dass dieser Patronatstag trotz der fehlenden Umz├╝ge gelungen und die  Kompanie Benediktbeuern sich als guter Gastgeber pr├Ąsentierte.

Bericht: Klaus Wild

Am Ostermontag nahmen wir mit rund 30 Sch├╝tzen, bei traumhaftem Wetter am Traunsteiner Georgiritt teil
Nach dem Schwertertanz am Stadtplatz zogen hunderte festlich geschm├╝ckte R├Âsser, begleitet von zahlreichen Musikkapellen, durch Traunstein zum Ettendorfer Kircherl um traditionell den Segen f├╝r Tiere, Feldarbeit und den heimischen Stall zu erbitten.
Der Georgiritt wurde 2017  in das Bundesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Unesco aufgenommen.
Sein Ursprung geht auf das Jahr 1530 zur├╝ck und symbolisiert den Sieg des Fr├╝hlings ├╝ber den Winter.

Bericht: Benjamin Frehde

Eine eindrucksvolle Pilgerreise

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                                                 Foto: Traunsteiner Tagblatt

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