Gebirgsschützenkompanie Traunstein
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Zu Gast bei der Partnerkompanie Brixen.

Der Wettergott meinte es am letzten Oktoberwochenende gut mit den Traunsteiner Gebirgsschützen, die mit dem Bus nach Südtirol fuhren. Ein herrlicher Herbsttag empfing die Reisenden am Ziel in Brixen, der Heimat der "Schützenkompanie Peter-Mayr" und Partnerkompanie der Gebirgsschützenkompanie Traunstein.
Auf Einladung der neuen Kommandantschaft - an ihrer Spitze der vor Kurzem gewählte Hauptmann Thomas Mitterrutzner - diente der Besuch vorrangig dem Kennenlernen der "Neuen" in Brixen und natürlich der Intensivierung des kameradschaftlichen Miteinanders im Rahmen des alpenländischen Schützenwesens. Nach der Begrüßung im Schützenheim der heimischen Kompanie und einer ausgiebigen Stärkung diente der Nachmittag kulturellen Zwecken. Die Traunsteiner erhielten eine sehr informative Führung mit Besteigung des Weißen Turms - einem 1459 erbauten, 72 m hohen und mit 189 Stufen versehenen gotischen Wahrzeichen der Stadt. Die Rolle dieses Turms in der Geschichte, seine Bedeutung als "Feuerwächterturm" erfuhren die Gäste vom sachkundigen Führer in eindrucksvoller Weise.
Den Tag beschloss ein geselliger Abend bei einem örtlichen Weinbauern, dem Buschenschank Haidnerhof, wo Brixener und Traunsteiner Schützen fröhlich feiernd bei gutem Essen und gemeinsamem Musizieren beieinander saßen und dabei auch über die nächsten gemeinsamen Aktivitäten berieten. Der Brixener Schützenhauptmann dankte für den Besuch und überreichte  seinem Traunsteiner Schützenkollegen, Hauptmann Sebastian Knittler, eine Erinnerungsplakette. Denn, darüber waren sich die Anwesenden einig, dieses Miteinander der Südtiroler und Schützen aus Bayern dient der europäischen Idee weitaus mehr als manches politische Bekenntnis. Und derartige Treffen sind immer der Erinnerung wert. Nach einem kurzen vormittäglichen Stadtbummel durch die ehrwürdige Bischofsstadt traten die Traunsteiner Gebirgsschützen am Sonntag  die Heimreise an.

Brixen 2017

Bericht: Klaus Wild

Jahrtag der Traunsteiner Gebirgsschützen.

Zum Andenken an die verstorbenen Schützenkameraden der Kompanie zelebrierten Kompaniekurat Michael Mannhardt und Stadtpfarrer Georg Lindl in der voll besetzten Salinenkapelle eine Gedenkmesse, die vom Duo Hubbauer mit Harfe und Gitarre musikalisch begleitet wurde. Michael Mannhardt stellte in seiner Predigt den "Himmel" in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Für einen Christen kann aber die  Antwort nicht einfach lauten "Der Himmel ist da. wo Gott ist". Vielmehr verbinden die Menschen mit diesem Begriff höchst unterschiedliche Vorstellungen, die alle zum Nachdenken auffordern.
Anschließend verlas Willi Moser die Namen der seit 1990 verstorbenen 34 aktiven Schützen und Marketenderin und Schützenhauptmann Sebastian Knittler erinnerte in kurzen Worten an die Bedeutung eines Jahrtages für die Kameradschaft. Darüber hinaus dankte er neben den Musikantinnen besonders den beiden Geistlichen für die Gestaltung der Messe. Beendet wurde die Andacht mit einem dreifachen Gewehrsalut der Kompanie vor der Kapelle.
Bei der anschließenden Versammlung im gut besetzten Gasthof Höllbräu konnte  Sebastian Knittler neben den beiden Pfarrern nahezu 60 Teilnehmer begrüßen, die einen festlichen Rahmen für die Ausrufung des diesjährigen Schützenkönigs der Kompanie im Karabinerschießen bzw. des Gewinners der Franz-Arsan-Gedächtnisscheibe bildeten.
Dem Wettbewerb auf der Schießanlage in Langmoos hatten sich 28 Schützen gestellt. Den besten Treffer beim Königsschießen erzielte Hubert Öllinger, dem damit die Würde des neuen Königs zuteil wurde. Vizekönig wurde Ludwig Albrecht und die Franz-Arsan-Gedächtnisscheibe sicherte sich Oberleutnant Thomas Gätzschmann. Daneben wurden die Sieger der ebenfalls ausgetragenen Kompaniemeisterschaft ausgezeichnet. In der Schützenklasse gewann Stefan Damjanowitsch ( 95 Ringe )  vor Hubert Öllinger ( 95 Ringe ) und Günther Hocheder ( 92 Ringe ),  in der Seniorenklasse hatte Hans Schallinger mit 98 Ringen  vor Sepp Zeiser ( 96 Ringe )  und Ludwig Albrecht ( 93 Ringe ) die Nase vorn.
Mit dem gemeinsamen Abendessen und der musikalischen Umrahmung von Marie-Luise und Eva- Maria Hubbauer feierten die Gebirgschützen anschließend nicht nur ihre Sieger, sondern nutzten die Gelegenheit, im Gespräch an ihre verstorbenen Kameraden und manches gemeinsam Erlebtes zu erinnern.

Bericht: Klaus Wild

Batailonsfest in Bad Aibling

Kein Einsehen hatte Petrus mit der Feierlaune der Traunsteiner Gebirgsschützen und ihrem Trommlerzug, die zusammen mit den übrigen sechzehn Kompanien des Bataillons Inn-Chiemgau sowie Gastkompanien aus dem benachbarten Tirol und dem Oberland  zum 33. Bataillonsfest nach Bad Aibling ausgerückt waren. Es regnete - und dies mit Ausdauer.
Die Feldmesse wurde kurzerhand in die Festhalle verlegt. Der festliche Umzug durch die Straßen der Kurstadt fiel gänzlich dem Regen zum Opfer. Der guten Laune der über 1000 Gebirgsschützen tat das dennoch keinen Abbruch. Im Trockenen der Festhalle wurden Kameradschaft und Schützenstolz ausgiebig zelebriert.

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Bericht: Klaus Wild

Ehrenamtliches Engagement gewürdigt.

Ihre diesjährige Weihnachtsfeier im Schützenheim, das  wegen der hohen Gästezahl nahezu aus allen Nähten platzte, bot für die Gebirgsschützenkompanie Traunstein Anlass zu einer besonderen Würdigung.
Nach dem Vortrag einiger besinnlich- heiterer Texte zur Weihnachtszeit, die Hauptmann Sebastian Knittler und Oberleutnant Thomas Gätzschmann den Gästen darboten und einem gemeinsamen Abendessen nutzte Sebastian Knittler die Gelegenheit zu einer besonderen Ehrung. Die seit Öffnung des Schützenheims amtierenden "Wirtsleit" Rosl und Herbert Waraschitz, ihr ehrenamtliches Engagement für das Schützenheim , besonders aber für die Bewirtung bei allen Veranstaltungen, seien ein Segen für die Kompanie.  "Ohne eure Arbeit, die ihr umsonst für das Wohl der Kompanie leistet, würden wir uns hier nicht wohl fühlen", so Knittler. Als Anerkennung überreichte er den Beiden einen Blumenstrauß und ein Präsent, verbunden mit dem Wunsch, dass dies noch lange so bleiben möge.
Auch Ernst Gruber wurde für sein Engagement im Schützenheim geehrt. "Du bist immer da, wenn wir dich brauchen, wenn es an Getränken oder Speisen fehlt. Dein Einsatz für unser Heim ist besonders anerkennenswert", so der Hauptmann abschließend.
Die überaus harmonisch verlaufende Feier wurde von dem mit großem Beifall bedachten Duo Eva- Maria und Marie-Luise Hubbauer musikalisch umrahmt. Besonders das feine Harfenspiel war Garantie für den festlichen Rahmen der Veranstaltung zum Abschluss des Schützenjahres.

DSCN1724( v.links ) Hauptmann Sebastian Knittler, Rosl Waraschitz, Ernst Gruber, Herbert Waraschitz, Oberleutnant Thomas Gätzschmann

Bericht: Klaus Wild

Jahrtag der Gebirgsschützen.

Mit musikalischer Umrahmung von Eva-Maria und Marie-Luise gedachten die Traunsteiner Gebirgsschützen in einer feierlichen Andacht in der Salinenkapelle, die Kompaniekurat Michael Mannhardt zelebrierte, ihrer im vergangenen Jahr verstorbenen Schützenkameraden und Mitglieder. Pfarrer Mannhardt stellte in seiner Predigt den Wert der Solidarität in einer Gemeinschaft, wie sie auch die Gebirgsschützenkompanie darstellt, besonders heraus. Sie trägt maßgeblich zum Zusammenhalt bei, fördert die Kameradschaft und gibt den notwendigen Halt nach außen. Beendet wurde die Andacht der Kompanie mit einem dreifachen Salut.

Anschließend trafen sich die Gebirgsschützen im Brauereigasthof Schnitzelbaumer zur Monatsversammlung. Hauptmann Sebastian Knittler nutzte die Gelegenheit zu einem kurzen Rückblick auf das vor wenigen Wochen stattgefundene Bataillonsfest, das von der Kompanie organisiert worden war. Die vielen und einhellig positiven Rückmeldungen zu der  als gut gelungen bezeichneten Veranstaltung haben ihn besonders gefreut. Er dankte allen Helfern und Unterstützern, die zum erfolgreichen Ablauf beigetragen haben ganz ausdrücklich.

Seinen Dank an die Gebirgsschützenkompanie, die beim siebzigjährigen Jubiläum der Jungen Union Oberbayern mit ihrer Präsenz am Stadtplatz einen ausgezeichneten Eindruck bei allen Teilnehmern und Gästen hinterlassen hatte, sprach Konrad Baur, der Vorsitzende der JU Traunstein aus und überreichte als Dankeschön ein 30 l Fass
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Danach wurden die Sieger des diesjährigen Königs - und Franz-Arsan-Gedächtnisschießens ausgezeichnet, an dem 24 Schützen auf der Anlage der Gebirgsschützenkompanie Wössen teilgenommen hatten. Schützenkönig 2016 wurde Herbert Eckart vor Sepp Öllinger. Die Ehrenscheibe wurde ihm vom  Schießmeister Stefan Damjanowitsch und Vorjahressieger Xaver Zeiser übergeben. Die Franz-Arsan-Gedächtnisscheibe, die ebenfalls mit dem Karabiner 98 K ausgeschossen wurde, entschied der Schießmeister der Kompanie, Stefan Damjanowitsch, knapp für sich. Die Wertungsschießen mit dem Karabiner gewannen Günther Hocheder vor Hubert Öllinger und Oberleutnant Thomas Gätzschmann in der Schützenklasse; in der Seniorenklasse war Mathias Pleli vor Sepp Öllinger und Hauptmann Sebastian Knittler erfolgreich.

20161013     ( v.l.): Herbert Eckart, Stefan Damjanowitsch, Xaver Zeiser bei der Übergabe der Ehrenscheib

Bericht: Klaus Wild

Zu Gast bei den Schützen im Grödnertal.

Auf Einladung der Schützenkompanie St. Ulrich/Gröden, die am letzten Juli 'Wochenende ihr 4ojähriges Wiedergründungsfest beging, fuhren die Traunsteiner Gebirgsschützen mit dem Bus ins Grödnertal, um mit nahezu 40 weiteren Kompanien, darunter aus Bayern nur noch die Gebirgsschützenkompanie Wolfratshausen, dieses Jubiläum zu begehen. Bei herrlichem Wetter fand am Samstag unter Leitung des St. Ulricher Hauptmanns Patrick Kostner - der die Traunsteiner zuvor herzlich begrüßt hatte - auf dem Antoniusplatz der Große Österreichische Zapfenstreich statt. Diese feierliche Zeremonie stellte einen absoluten Höhepunkt dar und war auch für die Traunsteiner Gebirgsschützen ein beeindruckendes Erlebnis. Der anschließende Festabend wurde ausgiebig für die Pflege der Kameradschaft und des gegenseitigen Kennenlernens genutzt.

Die Feierlichkeiten am Sonntag fielen leider dem Regen zum Opfer, so dass die Feldmesse im Zelt zelebriert werden musste. Trotz dieser Einschränkung waren die zwei Tage für die knapp 20 Schützen und Marketenderinnen aus Traunstein ein Fest der Gemeinsamkeit und Kameradschaft mit den Südtiroler Schützen, das in der Erinnerung bleiben wird.

St-Ulrich

Bericht: Klaus Wild

Ehrengäste in Obhut der Traunsteiner Gebirgsschützen.

Eine besondere Ehre wurde der Gebirgsschützenkompanie Traunstein anlässlich des Festaktes zu
 "200 Jahre Rupertiwinkel in Bayern" in Tittmoning zuteil.

Die Ehrengäste der Veranstaltung- voran Staatsminister Dr. Markus Söder, der Salzburger Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer sowie Landrat Siegfried Walch - wurden von den Gebirgsschützen, die ein Ehrenspalier bildeten und als Einzige neben den Abordnungen der Ortsvereine eingeladen waren, mit einem dreifachen Salut begrüßt und von Hauptmann Sebastian Knittler willkommen geheißen.

Der ausgezeichnete Auftritt der Kompanie wurde dann auch von allen Rednern besonders gewürdigt und als Dank waren die über 30 Schützen anschließend mit weiteren 200 Geladenen Gäste des Festaktes.

Tittmoning16072016

Bild: Roman Schneider. LRA Traunstein
Bericht: Klaus Wild

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