Gebirgsschützenkompanie Traunstein
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Am vergangenen Samstag (16.03.2019) feierten wir mit unserem Ehrenhauptmann Schorsch seinen 80. Geburtstag. Dabei durfte natürlich ein zweifacher Ehrensalut am Stadtplatz nicht fehlen, anschließend wurde mit
rund 50 Gästen im Höllbräu in geselliger Atmosphäre und bei guter Musik gefeiert.
Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute, Glück und Gesundheit.

 

Eine eindrucksvolle Pilgerreise

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                                                 Foto: Traunsteiner Tagblatt

Neuer Schützenkönig bei den Gebirgsschützen.Schuetzenkoenig2018

- Jahrtag mit Andacht in der Salinenkapelle feierlich begangen -

Die Monatsversammlung nutzten die Traunsteiner Gebirgsschützen nicht nur für die Auszeichnung der Kompaniemeister im Karabinerschießen, sondern auch zur  Proklamation des diesjährigen Schützenkönigs, der anlässlich des Schießens auf der Anlage der Wössener Patenkompanie ermittelt worden war. Nachfolger von Hubert Öllinger wurde Leutnant Ben Frehde, als Vizekönig konnte sich Sepp Öllinger auszeichnen. Die Meisterschaft im Karabinerschießen ging in der Schützenklasse zugunsten von Schießmeister Stefan Damjanowitsch aus, der knapp vor Hauptmann Thomas Gätzschmann und Günther Hocheder erfolgreich war. Den Titel in der Seniorenklasse errang Mathias Pleli vor Hans Schallinger und Alfred Neumayer. Die Marketenderinnenwertung gewann Maria Schenk vor Rosi Schallinger. Wie der Schießmeister informierte, hatte Rosi Schallinger zudem das Marketenderinnenschießen des Bataillons Inn-Chiemgau in Prien für sich entscheiden können.

Einen  Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen gab anschließend der Kompaniehauptmann. Herausragend ist die bervorstehende viertägige Romreise der Kompanie, die in erster Linie dem Besuch des vor einem Jahr ernannten Ehrenmitglieds, Kurienerzbischof Georg Gänswein, dient. Ihm wollen rund 40 Reisende ihre Aufwartung machen

Vor der Veranstaltung im voll besetzten Höllbräu hatte die Kompanie ihren Jahrtag mit einer Andacht  in der Salinenkapelle begangen. Kompaniekurat Michael Mannhardt stellte in seinen Worten Überlegungen zu den Werten der Heimat an, die gerade auch für Gebirgsschützen im Sinne ihres Traditionsverständnisses eine besondere Verpflichtung darstellten. Umrahmt wurde die Andacht in bewährter Weise und mit feinem Spiel vom Duo Hubbauer, das auch Garant für eine schneidige musikalische Begleitung im Höllbräu war. Ein Ehrensalut vor der Kapelle beschloss die diesjährige Gedenkfeier für die verstorbenen Mitglieder der Kompanie.

Bericht: Klaus Wild

Bataillonsfest am Fuße der Kampenwand.

Spätsommerliches Wetter und die pittoreske Kulisse der Kampenwand boten den passenden Rahmen für das 34. Bataillonsfest des Bataillons Inn-Chiemgau, das zusammen mit dem 60. Wiedergründungsfest der gastgebenden Kompanie Aschau i.Chiemgau am Sonntag gefeiert wurde.
Nicht nur die 17 Kompanien des Bataillons - darunter mit 40 Schützen, Marketenderinnen und Trommlerzug auch die Traunsteiner Gebirgsschützen - sondern auch  Kompanien aus dem Oberland sowie aus Tirol und Südtirol ließen die Priental - Gemeinde zu einem Festtag der Gebirgsschützen werden.
Die Ehrengäste lobten in ihren Grußworten das miteinander der Tiroler und bayerischen Schützen und besonders Elmar Thaler, der Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes betonte die Länder übergreifenden Gemeinsamkeiten, die das Besondere des Schützenwesens ausmachten.
Darauf ging auch Aschaus Kompaniepfarrer Hermann Overmeyer in seiner Predigt während der Feldmesse ein und hob besonders die vielfältigen Werte hervor, für die der Begriff der Treue ein besonderses Attribut sei. Hierzu gehört auch die Kameradschaft unter den bayerischen und Tiroler Schützen.
Unter der Schirmherrschaft von Herzog Max in Bayern und vor zahlreichen Zuschauern zogen über 1.000 Schützen, Marketenderinnen und Spielleuten nach dem Gottesdienst durch Aschau, bevor man sich im kameradschaftlichen Miteinander im Festzelt traf und die letzte große Ausrückung dieses Schützenjahres gebührend beschloss.

Bericht: Klaus Wild

 

Ein Treffen der Superlative im Zillertal.

Mayrhofen, die 3.800 Einwohner zählende Gemeinde im idyllischen Zillertal war am letzten Wochenende besetzt. Gebirgsschützen, Marketenderinnen und Musikanten mehrerer Hundert ( ca. 500 ) Kompanien aus Nordtirol, Südtirol, Welschtirol und Bayern feierten dort ihr 25. Alpenregionstreffen. Die Traunsteiner Gebirgsschützenkompanie war mit knapp 40 Gebirgsschützen, Trommlern und Marketenderinnen ebenfalls ausgerückt, um mit den Kameraden aus den  Regionen zwischen Trient und Bayern dieses "kleine" Jubiläum des alle zwei Jahre stattfindenden Treffens zu begehen.
Nach einer eindrucksvollen Feldmesse, die Erzbischof Dr. Franz Lackner ( Salzburg ) zelebriert hatte, zog ein in dieser Größenordnung bisher nicht gekannte Festzug mit über 10.600 Teilnehmern durch die malerischen Gassen der Zillertaler Gemeinde. In der Ortsmitte erfolgte das Defilee der Kompanien vor dem österreichischen Bundespräsidenten Alexander van der Bellen- der mit seiner erstmaligen Teilnahme den Gebirgsschützen der Alpenregion seinen besonderen  Respekt bekundete -  den Landeshauptleuten ( Ministerpräsidenten ) von Tirol, Südtirol, dem Trentino sowie als Vertreter für Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Staatsminister Georg Eisenreich. Nicht nur die Zahl der Teilnehmer am Festzug bedeutete für Österreich die Auszeichnung "größter Festumzug 2018 ", sondern auch die Abertausende begeisterten Zuschauer, die den 3 km langen Zugweg säumten und die nicht mit Beifall geizten, waren  für die Traunsteiner Gebirgsschützen in dieser Dimension ein neues Erlebnis.
Einigkeit bestand unter Tiroler und Bayern darin - und Minister Eisenreich hatte es in seinem Grußwort angesprochen - dass die Alpenregion der Schützen mehr als eine Völkerverständigung unter Nachbarn darstellt. Seit ihrer Gründung 1975 haben sich intensive kameradschaftliche Bande über politische Grenzen hinweg gefestigt. Und das nach dem Umzug folgende Beisammensitzen im Festzelt machte deutlich, dass dieses Treffen gerade im heutigen Europa der Regionen auch künftig eine herausragende Rolle spielen wird. In zwei Jahren wird Welschtirol der Gastgeber dieser Veranstaltung sein und die Traunsteiner Gebirgsschützen werden sicher wieder ausrücken.

Bericht: Klaus Wild

 

Ein Patronatstag wie aus dem Bilderbuch.

Mit nahezu 70 Schützen, Musikanten, Trommlern und Marketenderinnen rückte die Gebirgsschützenkompanie Traunstein am ersten Maisonntag zum Patronatstag nach Bichl aus. Auch Ehrenoffizier Dr. Peter Gauweiler reihte sich in die Kompanie ein.

Neben den 47 bayerischen Kompanien konnte der Hauptmann der gastgebenden Kompanie besonders den neuen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, Staatsministerin Ilse Aigner, aber auch den früheren Ministerpräsidenten Edmund Stoiber in der Montur der Wolfratshausener Kompanie und die Landeshauptleute der Tiroler Nachbarregionen besonders begrüßen

Nach anfänglichem Nebel während des Festgottesdienstes, den Weihbischof Florian Wörner zelebrierte und mit einer eindrucksvollen Predigt die versammelten Schützen ansprach, strahlte die Sonne vom wolkenlosem Himmel und ließ so die kurze Ansprache von Markus Söder zusätzlich in "gutem" Licht erscheinen.

Bichl hatte sich herausgeputzt. Tausende begeisterter Zuschauer säumten den Weg des Festzuges, der für die kleine Gemeinde etwas Besonderes war, denn Bichl war erstmals Gastgeber des Patronatstages und daher überaus stolz.
Aber auch die Traunsteiner Schützen genossen diesen Tag und nutzten ihn für viele kameradschaftliche Gespräche und fröhliches Beisammensein im Festzelt.

Eben ein Patronatstag wie aus dem Bilderbuch.

Bericht: Klaus Wild


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