Gebirgsschützenkompanie Traunstein
Berichte
wirbelneu
Linie

Eine verregnete Ausrückung nach Tirol.

Anlässlich des Bezirksschützenfestes und des 85jährigen Wiedergründungsfestes der "Speckbacher Schützenkompanie Hall i.T."  rückten die Traunsteiner Gebirgsschützen am Sonntag nach Hall in Tirol aus. Mit über 30 Schützen, Marketenderinnen und Trommlern nahmen sie als einzige bayerische Kompanie an dem Jubiläum teil. Nur das Wetter spielte nicht mit. Die Tiroler Kompanie, nach dem Tiroler Freiheitskämpfer Josef Speckbacher benannt und mit den Traunsteinern seit vielen Jahren verbunden, hatte die notwendigen Vorbereitungen für die 25 aus Südtirol, Welschtirol und dem Umland angereisten Kompanien getroffen. Doch durch den  früh einsetzenden Regen wurde aus dem Kirchenzug ein vorgezogener Festzug mit witterungsbedingt spärlicher Zuschauerbeteiligung. Die Feldmesse, von Pfarrer J. Patsch zelebriert, wurde kurzerhand in das Kurhaus verlegt und unter dem schützenden Dach versammelten sich die über 600 Teilnehmer auch zum anschließenden geselligen Beisammensein. Die Traunsteiner nutzen es vor allem für kameradschaftliche Gespräche  mit der Partnerkompanie " Peter Mayr" aus Brixen.
Auch wenn die Monturen durchnässt waren, der guten Stimmung bei den Tiroler Nachbarn tat das keinen Abbruch, sondern sorgte für ein enges Zusammenrücken aller der gemeinsamen Sache des Schützenwesens verbundenen Teilnehmer. Eine letztlich sehr gelungene Ausrückung der Traunsteiner Kompanie ging am späten Nachmittag zuende.

Bericht: Klaus Wild
 

Strahlender Sonnenschein auf der Kampenwand.

Auch diese Jahr nahmen wir wieder mit einer Fahnenabordnung an der Gedenkfeier auf der Kampenwand für die Gefallenen und Vermissten des Chiemgaus teil. Eine sehr eindrucksvolle Messe an der Steinlingkapelle "Maria, Königin des Friedens" hielt Pater Gabriel ab. Dieser lud alle Teilnehmer und Besucher dazu ein ihre Bitten und ihren Dank mittels Papier und Stift ans Kreuz zu bringen. Dieses Jahr nahmen neben rund 90 Fahnenabordnubgen auch die Gebirgsschützenkompanien Prien und Rosenheim teil. Der Ehrensalut wurde von der GSK Aschau ausgerichtet.
Es war uns eine Ehre wieder dabei sein zu dürfen.

Bericht: Benjamin Frehde
 

„Ihr seid das Salz der Erde“

Am vergangenen Sonntag (11.08.2019) nahmen wir mit 30 Schützen, zwei Reitern und vielen Traunsteiner Vereinen an den Feierlichkeiten zu 400 Jahren Saline teil. Um 09:45 Uhr begannen, bei strahlendem Sonnenschein vor der Salinen Kapelle „St. Rupert und Maximilian“ die Feldmesse. Stadtpfarrer Georg Lindl sagte Traunstein sei ohne Salz nicht vorstellbar. Wie wichtig das Salz einst in Traunstein war, zeige die Tatsache, dass es in unsere Sprache eingegangen sei, aber auch ein Leben ohne Gott sei nicht vorstellbar. In seiner Predigt erinnerte Lindl an die Worte Jesu: „Ihr seid das Salz der Erde" Bereits eine kleine Prise verleihe Würze. Es gehe um Zusammenhalt gegen ein zerbrechen der Gesellschaft, wie man es leider in letzter Zeit immer mehr spüre. Wo Einzelinteressen über das Gemeinwohl gestellt würden, brauche es Männer und Frauen, die sich ihrer Sozialen- und Gesellschaftlichen Verantwortung und Ihres Glaubens bewusst sein und dafür einstehen, auch wenn sie dafür anecken.
Nach dieser sehr einprägsamen Predigt setzte sich der Festzug, angeführt von der Stadtmusik, gegen 11:00 Uhr in Bewegung. Über die Salinen- und Maxstraße zum Maxplatz, wo bereits zahlreiche Zuschauer warteten. Am Maxplatz wurden die teilnehmenden Gruppen vorgestellt, bevor sie auf den Stadtplatz einzogen. Beim gemeinsamen Mittagessen im Brauerei-Ausschank Schnitzlbaumer liesen wir die Feierlichkeiten gemütlich ausklingen.

Bericht: Benjamin Frehde
 

Früh ging´s am vergangenen Sonntag für die Gebirgsschützen los.

Um 5.45 Uhr trafen sich rund 25 Schützen, Marketenderinnen und Trommler zur Abfahrt, um der Einladung der GSK Murnau zum 26. Bataillonsfest zu folgen. Bei strömendem Regen ging es mit dem Bus über Autobahn und Landstraße nach Murnau, mit zunehmend besserwerdendem Wetter kamen die Gebirgsschützen im trockenen Murnau an. Nach einem stärkenden Frühstück im Zelt startete gegen 9.00 Uhr der Kirchenzug durch die Historische Altstadt Murnaus hinauf zum Freiluftaltar. Nach den Grußworten, unter anderem von Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die die Gebirgsschützen und ihre Arbeit als „Bekenntnis zu Heimat, Kindern und Tradition und als Gegenentwurf zu Selbstverliebtheit und Egoismus“ bezeichnete. Landeshauptmann Martin Haberfellner ergänze „die Gebirgsschützen, die früher die Grenzen schützen sollten, stehen mittlerweile als Wahrer der Wurzeln und der christlich-katholischen Lebensform da“. Nach der Feldmesse ging der Festzug vorbei an sämtliche Murnauer Wahrzeichen, der Marktstraße und auch dem Schützenplatz in das Festzelt. Zusammen mit rund 1500 Gebirgsschützen und Marketenderinnen feierten nicht nur die Politprominenz sondern auch die Einheimischen im Festzelt. Ein besonderer Highlight am Festplatz war sicherlich das Weißbierkarussell, in dem nach dem stärkenden Mittagessen, zahlreiche Gäste feierten. Gegen 15 Uhr wurde dann der Weg Richtung Heimat angetreten.



Bericht: Benjamin Frehde

Regen, Blitz und Donner als Geburtstagsgruß.

Mit ca. 60 Schützen, Marketenderinnen und Musikanten rückte die Traunsteiner Kompanie am 22. Juni nach München aus, um in der " Käfer-Alm" zusammen mit über 300 weiteren Gästen aus Politik - darunter Ministerpräsident Dr. Markus Söder -, Wirtschaft und Kultur den 70. Geburtstag unseres Ehrenoffiziers Dr. Peter Gauweiler zu feiern.
Nach dem Ehrenspalier für die ankommenden Gäste und einigen flotten Märschen des Musikzuges zwang ein einsetzendes und über Stunden dauerndes Unwetter, alle weiteren Aktivitäten für das Geburtstagskind in das Festlokal zu verlegen. Unter beengten Verhältnissen und nach erklärenden Worten zur Gebirgsschützentradition schritt Peter Gauweiler zusammen mit Hauptmann Thomas Gätzschmann die Front der angetretenen Kompanie ab, bevor er das Geburtstagsgeschenk der Kompanie entgegennehmen durfte. Anschließend griff er zum Taktstock des Musikzuges und dirigierte einen  schneidigen Geburtstagsmarsch. Zahlreiche Gäste verfolgen diesen Auftritt der Kompanie und sparten anschließend nicht mit Beifall.
Damit war der offizielle Teil für die Kompanie beendet und es folgte eine hervorragende Verköstigung, während das Unwetter unverändert tobte. Dennoch gelang es zu späterer Stunde, das von der Kompanie vorbereitete Johannisfeuer zu entfachen, das dann über Stunden erfolgreich dem Regen trotzte.
Die Feierlaune der Festteilnehmer, die mit zahlreichen Reden Peter Gauweiler würdigten, schloss auch die Traunsteiner Kompanie ein und so verging der Abend beinahe wie im Flug, bevor zu früher Stunde des folgenden Sonntags die Heimreise angetreten wurde.
Unserem Ehrenoffizier Peter Gauweiler gebührt für diese Einladung unserer herzlichster Dank. Es war eine Veranstaltung, die wir sicher in dieser Form noch nicht erlebt hatten und an die wir uns lang erinnern werden.
Ad multos Annos, lieber Peter Gauweiler.

Bericht: Klaus Wild
 

o'zapft is

Mit einem Standkonzert der Traunsteiner Stadtmusik und der Musikkapelle Surberg-Lauter sowie einem Salut unserer Seits wurde am Traunsteiner Stadtplatz das Frühlingsfest eröffnet. Der anschließende Festzug wurde vor dem Festplatz von den Goaßlschnalzer vom GTEV D’Gmiadlichen Hochbergler und den Surtaler Böllerschützen empfangen. Gegen 19:00 Uhr wurde dann im Zelt das erste Fass Festbier von Traunsteins Oberbürgermeister angezapft.



Bericht: Benjamin Frehde

Die Maiandacht und die anschließenden Monatsversammlung im Traunsteiner Bräustüberl nutzten die Gebirgsschützen zur Preisverleihung der Kleinkaliber Meisterschaft 2019 und des Walter-Dandl-Gedächtnisschießens.
Bei dieser Gelegenheit wurden Klaus Wild mit der Bronzene Medaille am Blauenband vom Bund der Bayerischen Gebirgsschützen und Hans Sieglbauer mit der Goldenen Medaille der Kompanie geehrt.
Unsere Gratulation gilt unserem Schießmeister Stefan Damjanowitsch zum Gewinn der Walter-Dandl-Scheibe.



Bericht: Benjamin Frehde

Patronatstag mit Hindernissen.

Mit einem defekten Bus, der angeschoben und unterwegs ausgetauscht wurde, mit Schnee und Kälte, aber wegen des Wetters ohne Musikzug - so begann die Ausrückung der Traunsteiner Gebirgsschützen zum diesjährigen Patronatstag am 05. Mai in Benediktbeuern.
In beeindruckender Stärke von knapp 40 Schützen und Marketenderinnen rückte die Kompanie in das eher mäßig warme Festzelt ein, nachdem entschieden worden war, sowohl auf den Kirchen- als auch auf den Festzug zu verzichten.Vor den Unbilden des Wetters geschützt, vernahmen die anwesenden über 4.000 Schützen aus allen 47 Kompanien zunächst den leidenschaftlichen Appell des neuen Landeshauptmanns Martin Haberfellner, der in deutlichen Worten den Wert des Schützenwesens für die gesamte Alpenregion hervorhob. In seinem Grußwort an die Tiroler, Süd- und Welschtiroler Freunde kam dies besonders zum Ausdruck. Starker Beifall war ihm dafür sicher.
Nach der feierlichen Feldmesse, die in selten erlebter Stille und Andacht stattfand, lobte Ministerpräsident Dr. Markus Söder die Gebirgsschützen als "starkes Stück Bayern" und dankte besonders für die immer bewunderten Auftritte der Gebirgsschützen bei offiziellen Anlässen der Bayerischen Staatsregierung. So traf Söder mit den passenden Worten das Gemüt der Gebirgsschützen und wurde dafür mit großem Beifall belohnt.
Beim anschließenden Beisammensein rückte man witterungsbedingt eng zusammen und tauschte sich mit befreundeten Kameraden aus anderen Kompanien  bis zum frühen Nachmittag aus..
Unter den Schützen herrschte Einigkeit darüber, dass dieser Patronatstag trotz der fehlenden Umzüge gelungen und die  Kompanie Benediktbeuern sich als guter Gastgeber präsentierte.

Bericht: Klaus Wild

Eine eindrucksvolle Pilgerreise

Zum Anzeigen des Berichts des Traunsteiner Tagblatt klicken Sie bitte hier.

Rom20181018

                                                 Foto: Traunsteiner Tagblatt

Linie
wirbelblau2
spacer