Gebirgsschützenkompanie Traunstein
Berichte
wirbelneu
Linie

Bataillonsfest am Fuße der Kampenwand.

Spätsommerliches Wetter und die pittoreske Kulisse der Kampenwand boten den passenden Rahmen für das 34. Bataillonsfest des Bataillons Inn-Chiemgau, das zusammen mit dem 60. Wiedergründungsfest der gastgebenden Kompanie Aschau i.Chiemgau am Sonntag gefeiert wurde.
Nicht nur die 17 Kompanien des Bataillons - darunter mit 40 Schützen, Marketenderinnen und Trommlerzug auch die Traunsteiner Gebirgsschützen - sondern auch  Kompanien aus dem Oberland sowie aus Tirol und Südtirol ließen die Priental - Gemeinde zu einem Festtag der Gebirgsschützen werden.
Die Ehrengäste lobten in ihren Grußworten das miteinander der Tiroler und bayerischen Schützen und besonders Elmar Thaler, der Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes betonte die Länder übergreifenden Gemeinsamkeiten, die das Besondere des Schützenwesens ausmachten.
Darauf ging auch Aschaus Kompaniepfarrer Hermann Overmeyer in seiner Predigt während der Feldmesse ein und hob besonders die vielfältigen Werte hervor, für die der Begriff der Treue ein besonderses Attribut sei. Hierzu gehört auch die Kameradschaft unter den bayerischen und Tiroler Schützen.
Unter der Schirmherrschaft von Herzog Max in Bayern und vor zahlreichen Zuschauern zogen über 1.000 Schützen, Marketenderinnen und Spielleuten nach dem Gottesdienst durch Aschau, bevor man sich im kameradschaftlichen Miteinander im Festzelt traf und die letzte große Ausrückung dieses Schützenjahres gebührend beschloss.

Bericht: Klaus Wild

 

Ein Treffen der Superlative im Zillertal.

Mayrhofen, die 3.800 Einwohner zählende Gemeinde im idyllischen Zillertal war am letzten Wochenende besetzt. Gebirgsschützen, Marketenderinnen und Musikanten mehrerer Hundert ( ca. 500 ) Kompanien aus Nordtirol, Südtirol, Welschtirol und Bayern feierten dort ihr 25. Alpenregionstreffen. Die Traunsteiner Gebirgsschützenkompanie war mit knapp 40 Gebirgsschützen, Trommlern und Marketenderinnen ebenfalls ausgerückt, um mit den Kameraden aus den  Regionen zwischen Trient und Bayern dieses "kleine" Jubiläum des alle zwei Jahre stattfindenden Treffens zu begehen.
Nach einer eindrucksvollen Feldmesse, die Erzbischof Dr. Franz Lackner ( Salzburg ) zelebriert hatte, zog ein in dieser Größenordnung bisher nicht gekannte Festzug mit über 10.600 Teilnehmern durch die malerischen Gassen der Zillertaler Gemeinde. In der Ortsmitte erfolgte das Defilee der Kompanien vor dem österreichischen Bundespräsidenten Alexander van der Bellen- der mit seiner erstmaligen Teilnahme den Gebirgsschützen der Alpenregion seinen besonderen  Respekt bekundete -  den Landeshauptleuten ( Ministerpräsidenten ) von Tirol, Südtirol, dem Trentino sowie als Vertreter für Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Staatsminister Georg Eisenreich. Nicht nur die Zahl der Teilnehmer am Festzug bedeutete für Österreich die Auszeichnung "größter Festumzug 2018 ", sondern auch die Abertausende begeisterten Zuschauer, die den 3 km langen Zugweg säumten und die nicht mit Beifall geizten, waren  für die Traunsteiner Gebirgsschützen in dieser Dimension ein neues Erlebnis.
Einigkeit bestand unter Tiroler und Bayern darin - und Minister Eisenreich hatte es in seinem Grußwort angesprochen - dass die Alpenregion der Schützen mehr als eine Völkerverständigung unter Nachbarn darstellt. Seit ihrer Gründung 1975 haben sich intensive kameradschaftliche Bande über politische Grenzen hinweg gefestigt. Und das nach dem Umzug folgende Beisammensitzen im Festzelt machte deutlich, dass dieses Treffen gerade im heutigen Europa der Regionen auch künftig eine herausragende Rolle spielen wird. In zwei Jahren wird Welschtirol der Gastgeber dieser Veranstaltung sein und die Traunsteiner Gebirgsschützen werden sicher wieder ausrücken.

Bericht: Klaus Wild

 

Ein Patronatstag wie aus dem Bilderbuch.

Mit nahezu 70 Schützen, Musikanten, Trommlern und Marketenderinnen rückte die Gebirgsschützenkompanie Traunstein am ersten Maisonntag zum Patronatstag nach Bichl aus. Auch Ehrenoffizier Dr. Peter Gauweiler reihte sich in die Kompanie ein.

Neben den 47 bayerischen Kompanien konnte der Hauptmann der gastgebenden Kompanie besonders den neuen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, Staatsministerin Ilse Aigner, aber auch den früheren Ministerpräsidenten Edmund Stoiber in der Montur der Wolfratshausener Kompanie und die Landeshauptleute der Tiroler Nachbarregionen besonders begrüßen

Nach anfänglichem Nebel während des Festgottesdienstes, den Weihbischof Florian Wörner zelebrierte und mit einer eindrucksvollen Predigt die versammelten Schützen ansprach, strahlte die Sonne vom wolkenlosem Himmel und ließ so die kurze Ansprache von Markus Söder zusätzlich in "gutem" Licht erscheinen.

Bichl hatte sich herausgeputzt. Tausende begeisterter Zuschauer säumten den Weg des Festzuges, der für die kleine Gemeinde etwas Besonderes war, denn Bichl war erstmals Gastgeber des Patronatstages und daher überaus stolz.
Aber auch die Traunsteiner Schützen genossen diesen Tag und nutzten ihn für viele kameradschaftliche Gespräche und fröhliches Beisammensein im Festzelt.

Eben ein Patronatstag wie aus dem Bilderbuch.

Bericht: Klaus Wild


KK - Meisterschaft der Gebirgsschützen.

Die Monatsversammlung im vollbesetzten Schützenheim nutzten die Traunsteiner Gebirgsschützen, um die Sieger und Platzierten der diesjährigen KK-Meisterschaft und den Gewinner der Walter-Dandl-Gedächtnisscheibe zu ehren.

In Anwesenheit von Kompaniekurat Michael Mannhardt konnte Schießmeister Stefan Damjanowitsch zunächst Hauptmann Thomas Gätzschmann die Walter-Dandl-Gedächtnisscheibe übergeben, bevor er, zusammen mit seinem Stellvertreter Günther Hocheder, die Sieger der diesjährigen Kompaniemeisterschaft aufrief.
Die Gebirgsschützen hatten den Schießwettbewerb auf der Anlage der Wössener Patenkompanie in Unterwössen ausgetragen. In der Schützenklasse hatte Leutnant Rainer Grygosch vor Jürgen Plaul und Günther Hocheder die Nase vorn, während in der Seniorenklasse Mathias Pleli vor Ludwig Albrecht und Hans Schallinger erfolgreich war.

Abschließend erinnerte Thomas Gätzschmann nochmals an den für alle Gebirgsschützen herausragenden Termin - den diesjährigen Patronatstag, der am 06. Mai in Bichl stattfindet und bat um zahlreiche Teilnahme.

Mit einem gemütlichen Beisammensein endete die Siegerehrung der Kompanie.

Bericht: Klaus Wild
 

20180413

Zu Gast bei der Partnerkompanie Brixen.

Der Wettergott meinte es am letzten Oktoberwochenende gut mit den Traunsteiner Gebirgsschützen, die mit dem Bus nach Südtirol fuhren. Ein herrlicher Herbsttag empfing die Reisenden am Ziel in Brixen, der Heimat der "Schützenkompanie Peter-Mayr" und Partnerkompanie der Gebirgsschützenkompanie Traunstein.
Auf Einladung der neuen Kommandantschaft - an ihrer Spitze der vor Kurzem gewählte Hauptmann Thomas Mitterrutzner - diente der Besuch vorrangig dem Kennenlernen der "Neuen" in Brixen und natürlich der Intensivierung des kameradschaftlichen Miteinanders im Rahmen des alpenländischen Schützenwesens. Nach der Begrüßung im Schützenheim der heimischen Kompanie und einer ausgiebigen Stärkung diente der Nachmittag kulturellen Zwecken. Die Traunsteiner erhielten eine sehr informative Führung mit Besteigung des Weißen Turms - einem 1459 erbauten, 72 m hohen und mit 189 Stufen versehenen gotischen Wahrzeichen der Stadt. Die Rolle dieses Turms in der Geschichte, seine Bedeutung als "Feuerwächterturm" erfuhren die Gäste vom sachkundigen Führer in eindrucksvoller Weise.
Den Tag beschloss ein geselliger Abend bei einem örtlichen Weinbauern, dem Buschenschank Haidnerhof, wo Brixener und Traunsteiner Schützen fröhlich feiernd bei gutem Essen und gemeinsamem Musizieren beieinander saßen und dabei auch über die nächsten gemeinsamen Aktivitäten berieten. Der Brixener Schützenhauptmann dankte für den Besuch und überreichte  seinem Traunsteiner Schützenkollegen, Hauptmann Sebastian Knittler, eine Erinnerungsplakette. Denn, darüber waren sich die Anwesenden einig, dieses Miteinander der Südtiroler und Schützen aus Bayern dient der europäischen Idee weitaus mehr als manches politische Bekenntnis. Und derartige Treffen sind immer der Erinnerung wert. Nach einem kurzen vormittäglichen Stadtbummel durch die ehrwürdige Bischofsstadt traten die Traunsteiner Gebirgsschützen am Sonntag  die Heimreise an.

Brixen 2017

Bericht: Klaus Wild

Jahrtag der Traunsteiner Gebirgsschützen.

Zum Andenken an die verstorbenen Schützenkameraden der Kompanie zelebrierten Kompaniekurat Michael Mannhardt und Stadtpfarrer Georg Lindl in der voll besetzten Salinenkapelle eine Gedenkmesse, die vom Duo Hubbauer mit Harfe und Gitarre musikalisch begleitet wurde. Michael Mannhardt stellte in seiner Predigt den "Himmel" in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Für einen Christen kann aber die  Antwort nicht einfach lauten "Der Himmel ist da. wo Gott ist". Vielmehr verbinden die Menschen mit diesem Begriff höchst unterschiedliche Vorstellungen, die alle zum Nachdenken auffordern.
Anschließend verlas Willi Moser die Namen der seit 1990 verstorbenen 34 aktiven Schützen und Marketenderin und Schützenhauptmann Sebastian Knittler erinnerte in kurzen Worten an die Bedeutung eines Jahrtages für die Kameradschaft. Darüber hinaus dankte er neben den Musikantinnen besonders den beiden Geistlichen für die Gestaltung der Messe. Beendet wurde die Andacht mit einem dreifachen Gewehrsalut der Kompanie vor der Kapelle.
Bei der anschließenden Versammlung im gut besetzten Gasthof Höllbräu konnte  Sebastian Knittler neben den beiden Pfarrern nahezu 60 Teilnehmer begrüßen, die einen festlichen Rahmen für die Ausrufung des diesjährigen Schützenkönigs der Kompanie im Karabinerschießen bzw. des Gewinners der Franz-Arsan-Gedächtnisscheibe bildeten.
Dem Wettbewerb auf der Schießanlage in Langmoos hatten sich 28 Schützen gestellt. Den besten Treffer beim Königsschießen erzielte Hubert Öllinger, dem damit die Würde des neuen Königs zuteil wurde. Vizekönig wurde Ludwig Albrecht und die Franz-Arsan-Gedächtnisscheibe sicherte sich Oberleutnant Thomas Gätzschmann. Daneben wurden die Sieger der ebenfalls ausgetragenen Kompaniemeisterschaft ausgezeichnet. In der Schützenklasse gewann Stefan Damjanowitsch ( 95 Ringe )  vor Hubert Öllinger ( 95 Ringe ) und Günther Hocheder ( 92 Ringe ),  in der Seniorenklasse hatte Hans Schallinger mit 98 Ringen  vor Sepp Zeiser ( 96 Ringe )  und Ludwig Albrecht ( 93 Ringe ) die Nase vorn.
Mit dem gemeinsamen Abendessen und der musikalischen Umrahmung von Marie-Luise und Eva- Maria Hubbauer feierten die Gebirgschützen anschließend nicht nur ihre Sieger, sondern nutzten die Gelegenheit, im Gespräch an ihre verstorbenen Kameraden und manches gemeinsam Erlebtes zu erinnern.

Bericht: Klaus Wild

Linie
wirbelblau2
spacer